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Unterricht

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick darüber, wie viele Stunden den einzelnen Fächern zugeordnet sind (Kontingentstundentafel), welche Themen im Laufe eines Schuljahres in den einzelnen Fächern behandelt werden (Schulcurriculum), welche Methoden die Schüler erlernen (Methodencurriculum) und welche Anforderungen an eine GFS gestellt werden.

Methodencurriculum

Der folgende Link gibt Ihnen eine Übersicht, wann an der Liebfrauenschule welche Methoden von welchem Fach federführend eingeführt werden. Trainiert werden sie dann natürlich in allen anderen Fächern genauso.

GFS

GFS - Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen

Ab Klasse 7 spielt die GFS eine große Rolle. Jeder Schüler muss einmal im Schuljahr eine solche GFS schreiben und im Laufe der Jahre möglichst in unterschiedlichen Fächern. Dies gilt auch für die Kursstufe, in der 3 GFS vorgeschrieben sind. Die Lehrer besprechen die gehaltene GFS mit dem Schüler.

 

Die Kriterien finden Sie hier.

 

Es gibt unterschiedliche Bewertungsraster: ein allgemeines sowie eines für Fremdsprachen. Von diesen Vorlagen abweichende Regelungen sind den Schülern bekannt zu geben.

 

Die erreichten Punkte lassen sich mit einer Tabelle in Noten umrechnen.

Auch hier kann die Lehrkraft abweichende Tabellen verwenden, die aber bekannt zu geben sind.

Seminarkurs

Möglichkeiten (und Schwierigkeiten :) des Seminarkurses

  • Rhetorikkurse
  • Präsentationstechniken
  • Freie Themenwahl innerhalb des sehr umfassenden Kursthemas
  • Selbstverantwortete Zeiteinteilung
  • Internetrecherche
  • Internetpräsentation
  • Universitätsbesuche
  • Beratung durch Universitätsdozenten
  • Exkursionen

Fazit: Der Seminarkurs ist eine reizvolle Herausforderung!

 

>> Wie gestalte ich eine gute Präsentation? >>

 

 

 

Der Seminarkurs an der gymnasialen Oberstufe soll als fächerübergreifendes, themenorientiertes Angebot die Schüler auf die Universität vorbereiten. Der Kurs geht über ein Schuljahr und kann die Präsentationsprüfung im Abitur ersetzen.

 

Unser Anliegen ist es, Wissenschaftspropädeutik am Inhalt orientiert zu vermitteln. Dazu werden zu dem Thema des Seminarkurses zuerst Grundlagenreferate verfasst, als Basiswissen für alle und zur Einübung der Fertigkeiten zum Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit. Diese Referate müssen dann präsentiert werden. Danach rückt die eigentliche Hauptbeschäftigung in den Mittelpunkt: die Suche nach einem eigenen Thema, einer entsprechenden Fragestellung und dem Verfassen einer eigenständigen Seminararbeit im Rahmen des übergreifenden Seminarkursthemas.

 

Die Themenvielfalt war in den bisherigen Kursen immer sehr groß und das Spektrum der beteiligten Disziplinen auch. Methoden wie Internetrecherche, Rhetorik, Präsentationstechniken usw. werden am Thema erarbeitet und sozusagen nebenbei angewendet und erlernt.


Die Arbeiten werden im Kolloquium am Ende des Schuljahres vorgestellt und verteidigt. Eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse sollten den Ausklang bilden.

 

 

Die Erfahrungen mit dem Seminarkurs sind sehr positiv. Die Schüler zeigen überdurchschnittliche Leistungen bei den Arbeiten (ca. 30 -70 Seiten) und deren Präsentation. Formal entsprechen die Arbeiten Universitätsniveau, inhaltlich wurde ihnen von universitärer Seite wissenschaftliche Ansätze bestätigt, wegen der größeren Breite der Themenstellung aber strukturelle Unterschiede zu Seminararbeiten an der Universität.

 

Der Seminarkurs wird weiterhin von Universitätsdozenten betreut, so dass eine angemessene Evaluation der Ergebnisse stattfindet.

 

Frank Dehne / Georg Loges

 

Seminarkursarbeiten

Migration 2 (2017)

  • Sprache - der Schlüssel zur Integration? Eine Untersuchung zu Russlanddeutschen.

Migration (2016)

  • Die Kirchen und die muslimischen Gastarbeiter
  • Die Prozesse bei der Entscheidung zur Flucht
  • Die Hoffnungen der Flüchtlinge für ihre Kinder
  • Integration unterm Weihnachtsbaum
  • Die Vorurteile Jugendlicher gegenüber Flüchtlingen

Leib und Seele - Körper und Geist (2015)

  • Wie arbeiten fundamentalistische Gruppen in öffentlichen Dokumenten mit Angst und Hoffnung?
  • Wie wirkt sich Sport auf das Selbstvertrauen von Jugendlichen aus?
  • Vergleich von traditioneller chinesischer Medizin und Schulmedizin am beispiel Lichen sclerosus
  • Welche Geschlechtsunterschiede gibt es beim Medieneinfluss auf das Schönheitsideal Jugendlicher?
  • Gibt es einen Zusammenhang zwischen Diäten und Essstörungen?
  • Wie wirken sich Medien geschlechtsspezifisch auf Essstörungen aus?

Zukunft II (2013)

  • Die Werbestrategien von H&M und Zalando
  • Die partnerschaftlichen Beziehungen von Scheidungskindern
  • Jugendsprache und Geschlecht

Zukunft I (2012)

  • Jugend und Politik - Wie geht das heute?

Zwischenmenschliches (2011)

  • Jugendliche und Markenwerbung
  • Facebook und dessen Einfluss auf die Beziehungen von Jugendlichen: Inhalt
  • Facebook und dessen Einfluss auf die Beziehungen von Jugendlichen: Arbeit
  • Klinikclowns
  • Der Einfluss der chinesischen Eltern auf die Schulkarriere ihrer Kinder
  • Gewalt auf Demonstrationen: Inhalt
  • Gewalt auf Demonstrationen: Arbeit
  • Musikstile und deren Einfluss auf das Sozialverhalten Jugendlicher
  • Schüchternheit und Schulleistung
  • Familien mit behinderten Kindern
  • Wohnen im Alter
  • Selbstständigkeit und Familienstruktur
  • Die Erfolge der Frauenbewegung und deren Einfluss auf das Rollenverständnis heutiger junger Frauen
  • Der Zusammenhang von Aggressivität und Fairness im Handball und Fußball
  • Das Verhältnis der Generationen angesichts der demographischen Entwicklung

20 Jahre Mauerfall (2010)

  • Der Einfluss der Wende auf die Milchwirtschaft
  • Gorbatschovs Anteil an der Wiedervereinigung
  • Ist die Kirche in der Unterdrückung authentischer?
  • Fremdenfeindlichkeit und Wiedervereinigung
  • Der Zusammenhang von Flucht und politischen Ereignissen
  • Der Einfluss des Wirtschaftssystems auf die Umweltverträglichkeit der Automobilindustrie
  • Medienmanipulation vor und nach der Wende
  • Mauerkunst

Bildung (2009)

  • SPORT und schulische Leistung
  • Bildung bei Naturvölkern
  • Projektorientierter Schüleraustausch
  • Ist Koedukation der geeignete Weg zur Vermittlung von Mathematik und Naturwissenschaften für Mädchen?
  • Die Hauptschule in B-W

Kommunikation (2008)

  • Internetkommunikation
  • Kommunikation mit Tieren
  • Manipulation in der Kommunikation
  • Mobile Kommunikation

Metropolen - Städte - Urbanes Leben (2007)

  • Welchen Einfluss haben Grossevents auf die Stadtentwicklung?

Sozialpsychologie (2006)

  • Die Lizeria

Mythos und Wirklichkeit (2005)

 

Europa (2004)

 

Menschenbilder (2003)

  • Feindbild Saddam

Der erste Weltkrieg (2002)

 

SPORT: vom Kultus zum Kult (2001)

  • SPORT und Schönheit
  • Sport und Mode
  • Sport und Behinderung
  • Sport im 3.Reich

Die Katharer und Fundamentalismus heute (2000)

Kontingentstundentafel

Gültig: ab SJ 2020-21 (aktuell) | ab SJ 2016-17 | ab SJ 2015-16

Blackoutstopp

Abi-Stress, Prüfungsängste? - Bei uns nicht!

An zwei Nachmittagen im Januar trafen sich 15 Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs der Liebfrauenschule mit Herrn Briesemeister von der AOK Sigmaringen zu einem Blackout-Stopp Workshop. Ziel des Workshops war es, einen Blackout im März während der schriftlichen Abiturprüfung wie auch in anderen Prüfungssituationen zu vermeiden und schon vorher Stress und Ängste abzubauen. Der Workshop fand in den Räumen des neuen Schülerhauses statt.

 

Blackoutstopp FLYER

 

Zunächst wurde in einer Gesprächsrunde geklärt, was in einer Stresssituation passiert. Die typischen Symptome bei Stress und Angst sind: Zittern am ganzen Körper, kalte Hände, Kopfschmerzen und Übelkeit. In diesem Fall schaltet zunächst das Gehirn ab, dann steigert man sich immer weiter in die Situation hinein, bis es zu Panik kommt und schließlich gar nichts mehr geht. Um dieser Situation vorzubeugen, wurden die Schüler mittels autogenem Training zur totalen Entspannung gebracht und in diesem Zustand sollten sie sich eine Prüfungssituation vorstellen. Mit längerer Übung dieses Verfahrens werden Stress und Ängste jeglicher Art langsam aber sicher abgebaut. Je öfters diese Übung daheim gemacht werde, desto besser würden die Abläufe verankert und desto Erfolg versprechender wäre das Verfahren in einer Stresssituation.

 

Da negative Gedanken in unserem Unterbewusstsein immer mit einer bestimmten Situation gespeichert würden und dann in einer Stresssituation zu einem Blackout führten, könnte man mit dieser Übung trainieren, dass es erst gar nicht zu einer solch negativen Kopplung kommt.

 

Auch dank der vielen Lerntipps, welche die Schüler von Herrn Briesemeister erhielten, war dieser Workshop für die Schülerinnen und Schüler ein weiteres Mosaiksteinchen für eine gelungene Abiturvorbereitung.

Klassenarbeiten

Regelungen zu Klassenarbeiten, Wiederholungsarbeiten und Hausaufgaben
So verabschiedet am 10.06.2015

1. Klassenarbeiten

1.1. In den Kernfächern werden in allen Klassen im Schuljahr mindestens vier Klassenarbeiten geschrieben. In den übrigen Fächern sind keine Klassenarbeiten vorgeschrieben, es dürfen maximal 4, bei einstündigen maximal 2 geschrieben werden. Zu der Zahl der Klassenarbeiten kommt für jeden Schüler ab Klasse 7 pro Schuljahr eine GFS (gleichwertige Feststellung von Leistungen der Schüler) in einem Fach seiner Wahl hinzu. Der Schüler spricht die Art seiner Leistungsfeststellung mit dem Fachlehrer ab, der Klassenlehrer koordiniert sie mit den Fachlehrern. Die GFS ist im Laufe des Schuljahres in der Regel vor den Pfingstferien zu erbringen. Jeder Fachlehrer gibt zu Beginn eines Schuljahres die Anzahl der Klassenarbeiten und die Gewichtung von schriftlicher zu mündlicher Leistungsnote bekannt und vermerkt das Zahlenverhältnis im Klassenbuch. (Transparenzerlass)

 

1.2. Die staatlichen Schulen des Landes Baden-Württemberg sind verpflichtet, an den Lernstanderhebungen in Klasse 5 (Deutsch und Mathematik) und Vergleichsarbeiten in Klasse 8 (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) teilzunehmen. Diese werden nicht benotet. Über eine Teilnahme der Liebfrauenschule entscheiden die jeweiligen Fachkonferenzen.

 

1.3. Bei jeder Klassenarbeit wird der errechnete Klassendurchschnitt und das Datum der Korrektur der Arbeit angegeben. Zudem wird jede Arbeit abgezeichnet (Lehrerkürzel oder Unterschrift).

 

1.4. Klassenarbeiten werden spätestens 1 Woche vorher angekündigt und in den Übersichtsplaner mit fortlaufender Nummer eingetragen.

 

1.5. Klassenarbeiten werden gleichmäßig über das ganze Schuljahr verteilt. An einem Tag darf nicht mehr als eine Klassenarbeit geschrieben werden.

 

1.6. Pro Schulwoche werden höchstens 3 Klassenarbeiten geschrieben.

 

1.7. Am Montag und am Tag nach einem gesetzlichen Feiertag soll nur in begründeten Fällen eine Klassenarbeit geschrieben werden.

 

1.8. Am ersten Schultag nach Ferien wird keine Klassenarbeit geschrieben.

 

1.9. Über eventuelle Nachtermine entscheidet der Fachlehrer. Die Festlegung dieser Termine kann von den obigen Regelungen abweichen.

 

1.10. Für die Kursstufe können im Einzelfall abweichende Regelungen getroffen werden. Im Übrigen  wird auf die Bestimmungen des Kultusministeriums für die gymnasiale Oberstufe verwiesen.

2. Wiederholungsarbeiten

2.1. Wiederholungsarbeiten umfassen maximal den Stoff der vorausgegangenen zwei Unterrichtsblöcke und dauern bis zu 20 Minuten.

 

2.2. Am  ersten Schultag nach Ferien werden keine Wiederholungsarbeiten geschrieben und keine mündlichen Überprüfungen durchgeführt.

 

2.3. Vokabeltests zählen zu den schriftlichen Wiederholungsarbeiten.

3. Schriftliche Arbeiten generell

Vor der Rückgabe und Besprechung einer schriftlichen Arbeit (Klassenarbeiten und schriftliche Wiederholungsarbeiten) oder am Tag der Rückgabe darf im gleichen Fach keine neue schriftliche Arbeit geschrieben werden (NVO §7).

4. Hausaufgaben

4.1. Hausaufgaben werden  vom Umfang her auf die jeweilige Klassenstufe abgestimmt und in das Klassenbuch eingetragen.

 

4.2. Hausaufgaben können schriftlich oder mündlich kontrolliert und als solche benotet werden.

 

4.3. Bei Nachmittagsunterricht dürfen in den Klassen 5 - 10 keine schriftlichen Hausaufgaben auf den folgenden Tag erteilt werden. Zusätzliche Beanspruchungen der Schüler am Vortag soll der Fachlehrer bei mündlichen Abhörungen am Folgetag berücksichtigen.

5. In-Kraft-Treten

Diese Regelung tritt in Kraft am: 13.07.2005

Beschluss der Gesamtlehrerkonferenz vom: 12.07.2005

Zustimmung der Schulkonferenz am: 13.07.2005

Aktualisierung Februar 2015 (entsprechend der Gesetzeslage/NVO):

 

Zustimmung der Gesamtlehrerkonferenz am: 11.02.2015

Zustimmung der Schulkonferenz am: 10.06.2015

2022-08-25 07:50:04
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